Schwangerschaft – Selbstbehalt erlassen

By | 27th Mai 2016

Währende einer Schwangerschaft gewähren die meisten Versicherungen den Versicherten Personen einen Erlass des Selbstbehaltes.

Es ist nicht Sache des Chiropraktors oder des Physiotherapeuten dies der Versicherung mitzuteilen. Wer dies Explizide erwähnen möchte kann dies bei der Rechnungsbemerkung im Zyklus tun.

Die Anmeldung der Schwangeschaft selber obliegt der versicherten Person oder dem zuständigen Facharzt.

Hier erwähnt die Untersuchungen die ohne Selbstbehalt übernommen werden. (quelle >>>)

Kosten übernommen – ohne Franchise und Selbstbehalt

Wenn Sie schwanger sind, bezahlt die Krankenkasse die Kosten der Vorsorgeuntersuchungen, Geburt, Nachkontrolle und Stillberatung. Bei Schwangerschaft gibt es für Sie zudem keine Kostenbeteiligung. Sie zahlen also weder Franchise noch Selbstbehalt oder Spitalbeitrag. Die Kosten werden für die Geburt im Spital, im Geburtshaus oder für die Hausgeburt übernommen. Zu den bezahlten Vorsorgeuntersuchen gehören Ultraschalluntersuchungen sowie zur Abklärung des Risikos der Trisomien 21, 18 und 13 der Ersttrimestertest und der nicht-invasive Pränatal-Test (NIPT). Bei erhöhtem Risiko werden die Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) und die Plazentauntersuchung (Chorionbiopsie) vergütet.

Zu beachten:

  • Frauen müssen sich ab der 13. Schwangerschaftswoche und bis acht Wochen nach der Geburt bei Komplikationen oder Krankheit nicht an den Behandlungskosten beteiligen.
  • Komplikationen während der ersten bis Ende der zwölften Schwangerschaftswoche gelten weiterhin als Krankheit. Die Kostenbeteiligung bleibt während diesem Zeitraum der Schwangerschaft bestehen.
  • Steht das Spital / Geburtshaus Ihrer Wahl nicht auf der Liste des Wohnsitzkantons, sollten Sie die Deckung der Kosten mit Ihrer Krankenkasse überprüfen.
  • Die Krankenversicherung beteiligt sich an den Kosten für Geburtsvorbereitungskurse nur, wenn diese von einer Hebamme durchgeführt werden.

Spitalkosten für das Baby gehören dazu

Der Spitalaufenthalt des Babys zusammen mit der Mutter wird von der Krankenkasse der Mutter übernommen, ebenfalls ohne Franchise, Selbstbehalt oder Spitalbeitrag. Benötigt das Neugeborene jedoch eine Spitalbehandlung wegen Krankheit, zahlt die Krankenkasse des Kindes und es fällt die Kostenbeteiligung des Selbstbehalts an.

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